Spain & Andermatt
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Über das Programm
Das Konzert eröffnet mit der «Ouvertüre in c-Moll» des in Luzern geborenen Franz Xaver Schnyder von Wartensee. Das vor Spielfreude sprühende Frühwerk entstand 1818 in den ersten Frankfurter Jahren des Komponisten. Der einer Luzerner Patrizierfamilie entstammende Komponist Franz Xaver Joseph Peter Schnyder von Wartensee gilt als bedeutendster Schweizer Tonschöpfer im Übergang von Klassik zu Romantik – und doch werden seine Werke heute kaum gespielt. Der umtriebige und international vernetzte Schnyder von Wartensee zählt zu den wichtigsten Förderern der 1808 gegründeten Allgemeinen Schweizerischen Musikgesellschaft. Die Feste dieser Musikgesellschaft haben das klassische Musikleben in der Schweiz begründet und ermöglichten Schweizer Erstaufführungen von Oratorien und Orchesterwerken bedeutender Komponisten insbesondere von Händel, Haydn, Beethoven und Mendelssohn mit oft Hunderten von Mitwirkenden, wobei auch Schweizer Zeitgenossen gespielt wurden.
Schnyder von Wartensee muss den Vergleich mit den grossen Namen seiner Zeit keinesfalls scheuen: Seiner «Ouvertüre in c-Moll» sind das «Violinkonzert Nr. 5» von Wolfgang Amadeus Mozart und die «7. Sinfonie» von Ludwig van Beethoven an die Seite gestellt, deren Bekanntheit nicht zuletzt durch die Verwendung in unzähligen Filmen begründet ist. Man muss Richard Wagners berühmt-berüchtigtes Diktum von der «Apotheose des Tanzes» nicht mitgehen, um festzustellen, dass das prägende Merkmal der Sinfonie der Rhythmus ist. Mozarts Violinkonzert – warm und pointiert gespielt von der Geigerin Alina Pogostkina – gilt wiederum als die melodisch einprägsamste Komposition, die der Komponist für diese Gattung geschaffen hat.
Besetzung
ALINA POGOSTKINA, Violine
SWISS ORCHESTRA
LENA-LISA WÜSTENDÖRFER, Leitung
Konzertprogramm
FRANZ XAVER JOSEPH PETERSCHNYDER VON WARTENSEE (1786–1868)
Ouvertüre in c-Moll
WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur, KV 219
LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)
7. Sinfonie in A-Dur, op. 92
Konzerthalle
Andermatt
Anfahrt
Details zur Anreise finden Sie auf der Website von ANDERMATT MUSIC.
Barrierefreiheit
Die Andermatt Konzerthalle ist barrierefrei zugänglich. Rollstuhltickets erhalten Sie per E-Mail an info@andermattmusic.ch oder bei den Andermatt Alpine Apartments unter der +41 41 888 78 00.
Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden die Sitzplätze auf dem Balkon empfohlen. Bei Kammermusikkonzerten und Konzerten mit Neuer Volksmusik wird in der Regel nicht tribüniert bestuhlt: Hier sind sämtliche Plätze stufenlos erreichbar.
Die Andermatt Konzerthalle verfügt über eine induktive Höranlage.
Garderobe
Abendkasse
Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn.
Einlass
Einlass in den Konzertsaal ist 30 Minuten vor Konzertbeginn. Verspäteter Einlass ist nur während des Applaus zwischen den Stücken und auf Anleitung des Saalpersonals möglich.
Ermässigungen
Ermässigungen gibt es für Kinder, Schüler*innen, Studierende und Lernende, für Urner*innen, Owner sowie Mitglieder des GotthardMemberClub. Details über die Vergünstigungen finden Sie hier.
Bekannt für ihre «herzergreifenden Auftritte» (Hamburger Abendblatt), gastiert Alina Pogostkina – Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki – bei den grossen Orchestern und Festivals weltweit und arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Gustavo Dudamel, David Zinman, Jonathan Nott, Paavo Järvi, Michael Sanderling, Sakari Oramo, David Afkham, Robin Ticciati, Thomas Hengelbrock und John Storgårds. Alina Pogostkina verbindet eine langjährige künstlerische Partnerschaft unter anderem mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK Symphony Orchestra und Yomiuri Nippon Symphony Orchestras sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, SWR Symphonieorchester und Mahler Chamber Orchestra.
Alina Pogostkina zeigt eine beeindruckende Vielseitigkeit im barocken und klassischen Repertoire – sie spielt regelmässig und mit grosser Leidenschaft auf Darmsaiten – bis hin zu den Meisterwerken der Moderne. Sie wurde in St. Petersburg geboren, wuchs in Deutschland auf und erhielt die ersten Jahre Geigenunterricht bei ihrem Vater Alexander Pogostkin. Später studierte sie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» und vertiefte am Mozarteum Salzburg bei Reinhard Goebel das Studium der Barockgeige. Alina Pogostkina spielt auf einer Camillo Camilli von 1752.
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